Vergangene Woche hatte sich Poison-Schlagzeuger Rikki Rockett über seinen Band-Kollegen Bret Michaels beschwert. So sei die Jubiläumstournee zum 1986 erschienenen Album LOOK WHAT THE CAT DRAGGED IN wegen des Sängers dreister finanzieller Forderungen ins Wasser gefallen. Hierauf hat sich nun Bret zu Wort gemeldet. Zu den Vorwürfen nimmt er dabei zwar nicht Stellung, signalisiert jedoch Bereitschaft für zukünftige Konzertreisen.
Versöhnliche Töne
Zunächst plauderte Michaels kurz über die bestätigten Liveacts beim diesjährigen Super Bowl: „Gratulation an Green Day und Bad Bunny für das Super Bowl-Konzert. Ich kann es nicht erwarten, es mir anzuschauen. […] Meinem Freund Rikki Rockett sage ich: Hab Spaß mit meinem guten Kumpel Eddie Trunk und genieße die Metal Hall Of Fame-Zeremonie.“ Dann kommt Bret auf die Probleme in seiner Band zu sprechen: „Wie immer finde ich, dass Poison nur Bobby [Dall, Bassist — Anm.d.A.], C.C. [DeVille, Gitarrist], Rikki und ich selbst sind. […] Die Quintessenz ist: Ich liebe Musik, ich liebe die Fans und bin für immer dankbar. Immer weiter vorwärts! Lasst uns alle 2026 auf das Positive fokussieren und das Potenzial einer künftigen Reunion.“
Rikki Rockett hatte seinem Ärger in einem Interview mit der New York Post Luft gemacht: „Wir hatten ein großartiges Angebot, wie ich fand. Aber wir haben uns vom Verhandlungstisch zurückgezogen. Es hat nicht funktioniert. Worauf es hinauslief, war, dass C.C. [DeVille, Gitarrist — Anm.d.A.], Bobby [Dall, Bassist] und ich dabei waren. Und ich dachte, dass auch Bret damit okay war, doch er wollte den Löwenanteil des Gelds — und zwar bis zu dem Punkt, an dem es nicht mehr möglich war, es zu machen. Wo wir einen Dollar bekommen hätten, wollte er sechs Dollar.
Auf die Art kann man einfach nicht arbeiten. Ich mache das nicht nur für die Kohle, ich habe absolut eine Liebe hierfür. Doch zugleich will man nicht rausgehen und wirklich hart arbeiten, nur um irgendwem anders einen Haufen Geld zu verschaffen.“ Trotz der Enttäuschung ist Rikki Rockett jedoch nicht wütend auf Bret Michaels: „Jedes Band-Mitglied hat mir so viele Privilegien im Leben gegeben. Es ist wie seine Eltern zu hassen.“
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