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PORT ROYAL (1988)

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Das vierte Running Wild Album – PORT ROYAL – vertieft die bereits auf UNDER JOLLY ROGER begonnene Entwicklung zum Piratenthema und ist gleichzeitig mit über 50.000 Einheiten das bis dato meistverkaufte Werk der Hanseaten.

Das Album ist, wie so oft in der Geschichte von Running Wild, geprägt von großen Besetzungswechseln. Vor den Aufnahmen verließ die komplette Rhythmus-Sektion, bestehend aus Drummer Wolfgang Hagemann und Bassist Stephan Boriss, die Band und wurden ersetzt durch Stephan Schwarzmann, der später u.a. bei U.D.O. und Accept spielt, sowie den späteren Grave Digger Bassist Jens Becker.

Textlich spannt Rolf Kasparek wieder einen weiten Bogen und behandelt Themen wie Unrecht der Kirche (‘Into The Arena’, ‘Conquistadores’), Verbrechen gegen die amerikanischen Ureinwohner (‘Uaschitschun’) oder Kindersoldaten (‘Warchild’). Auch der seit UNDER JOLLY ROGER obligatorische Piraten-Song darf natürlich nicht fehlen (‘Calico Jack’).

Stilistisch klingt PORT ROYAL endlich so, wie Running Wild mit ihren späteren Veröffentlichungen auch klingen werden Dazu fällt vor allem Rock ‘n’ Rolfs deutlich verbesserter Gesang und die insgesamt sauberere Gitarrenarbeit auf, auch wenn immer noch stark mit Effekten gespielt wird.

>>> Weiter zu DEATH OR GLORY (1989)

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Couch: Christofer Johnsson (Therion, Defenders Of The Faith u.a.)

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