Toggle menu

Metal Hammer

Search

Radio Fritz will Metal-Sendung auf Mitternacht verschieben

von
teilen
twittern
mailen
teilen

In einer Online-Petition fordern Hörer und Fans der Sendung Stahlwerk Radio auf Radio Fritz, die Verschiebung der Sendezeit des alteingesessenen Metal-Formats auf Mitternacht zu unterlassen.

Petition zum Erhalt des Stahlwerk Radio Sendeplatzes

Das Stahlwerk ist die letzte verbliebene Metal-Sendung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk“, geben die Initiatoren der openPetition zu bedenken. Seit 24 Jahren, mit wechselnden Moderatoren, ist die Sendung Stahlwerk Radio eine Institution für Metal-Fans aus Berlin/Brandenburg und dem gesamten Bundesgebiet. Seit 16 Jahren ist Jakob Kranz Redakteur und Moderator. Viele befürchten, dass die geplante Verschiebung der Sendezeit von Donnerstag 20:00 Uhr auf 0:00 Uhr, der Anfang vom Ende sein könnte.

Nicht nur in der Petition, auch auf Facebook machen Stahlwerk-Fans deswegen ihrem Ärger Luft. Auf der Facebook-Präsenz von Radio Fritz bringt ein Kommentator die Befürchtungen in einem Beispiel auf den Punkt:

Stahlwerk 2.0

Auf dem bisherigen Sendeplatz von Stahlwerk Radio soll ab dem 9. Februar stattdessen eine Rock-Sendung laufen. Jeden Donnerstag Abend ab 20 Uhr, soll Jan Schwarzkamp (bekannt als Redakteur des Visions Magazin) das neue Format moderieren. So hätte wohl auch Metal weiterhin seinen Platz in der Programmgestaltung und schließlich wäre auch Stahlwerk weiterhin 7 Tage die Woche online abrufbar.

„Die Sendung ist Szene-Plattform, Untergrund-Netzwerk und Spielwiese für ausgefallene Klänge jenseits des Mainstream zugleich.“

Damit wollen sich die Initiatoren und mittlerweile über 800 Unterzeichner der Online-Petition allerdings nicht zufrieden geben. Denn ein wichtiger Bestandteil des Stahlwerk-Konzeptes könnte mit der Verschiebung auf Mitternacht wegfallen.

„Die bislang zum festen Bestandteil zählenden Interviews mit Live-Gästen zu so später bzw. früher Stunde (werden) kaum noch in der bisherigen Form zu realisieren sein. Was das für die bislang hohen Einschaltquoten der Sendung bedeutet und wie Fans, Bands und Hörer auf die Umstellung reagieren, wird sich zeigen.“

„Die letzte verbliebene Metal-Sendung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk“

„Das Stahlwerk ist die letzte verbliebene Metal-Sendung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Hervorgegangen aus der legendären „Tendenz Hard bis Heavy“ beim Ost-Berliner Jugendsender DT64 steht das Stahlwerk für eine einmalige und eigenständige Mischung aus musikalischen Neuvorstellungen aller Metal-Genres sowie umfangreichen Interviews mit Stars und Newcomern. Die mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnete Sendung ist seit 24 Jahren eine der erfolgreichsten und beliebtesten Strecken von Radio Fritz und erfreut sich einer hohen Hörerbeteiligung aus ganz Europa. Die Sendung ist Szene-Plattform, Untergrund-Netzwerk und Spielwiese für ausgefallene Klänge jenseits des Mainstream zugleich.

Im vergangenen Jahr waren Away (Voivod), Ross The Boss (Manowar), Mille Petrozza (Kreator), James Hetfield (Metallica), Tim Commerford (Rage Against The Machine), Hammerfall, Katatonia, Heaven Shall Burn, Thundermother, Rival Sons, Myrkur, Zodiac, In Extremo, Grave Digger, Mastodon, Leprous, Insomnium und viele mehr live zu Gast im Berliner Studio von Redakteur und Moderator Jakob Kranz.“ 

Radio Fritz zur Umgestaltung des Programms

Uns ist bewusst, dass solche Veränderungen auch Enttäuschungen nach sich ziehen können. Aber: Lasst uns positiv in die Zukunft blicken! Hiermit wollen wir die „Neuen“ fett willkommen heißen, und zu allen Moderatoren, die sich verabschieden, sagen wir: Danke! Ihr habt über Jahre hinweg, einige sogar über Jahrzehnte großes Radio gemacht. Ihr seid für immer Fritz!“ 

Der Link zur openPetition:

https://www.openpetition.de/petition/online/petition-zum-erhalt-des-stahlwerk-radio-sendeplatzes

Der Link zur Ankündigung von Radio Fritz:

 http://www.fritz.de/programm/aktuelle-themen/2017/01/neuer-abend-neue-nacht-nightflight-beste-musik-soundgarden-vorstellung-sendeschema-danke.html

Über openPetition

Die freie und gemeinnützige Online-Petitionsplattform openPetition fördert seit 2010 politische Beteiligung und digitale Demokratie. Bürger werden zu Wortführenden eines Anliegens, finden Unterstützer und treten in Dialog mit politischen Entscheidungsträgern. Sie werden befähigt Politik aktiv mitzugestalten. 2016 wurden 3 Mio. Unterschriften für rund 2.200 Petitionen geleistet. In 170 Fällen wurde den Anliegen der Petenten entsprochen. openPetition ist eine gemeinnützige GmbH und wird zu 100% durch Spenden finanziert.

teilen
twittern
mailen
teilen
Iron Maiden: Alle Studio-Alben in einer Rangliste von gut bis großartig

Weiterlesen
Zur Startseite