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Alien Weaponry

Groove Metal, Napalm/Universal (13 Songs / VÖ: 1.6.)

5/ 7
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Ich präsentiere: Die Kopfnuss dieses Soundchecks. Das blutjunge Trio (15, 16, 18 Jahre alt) aus Neuseeland um die de Jong-Brüder hat sich der Bewahrung der Maori-Kultur verschrieben, welche auf einen stark rhythmisch akzentuierten Neunziger-Thrash fußt. Dazu gehört auch die Verwendung der vom Aussterben bedrohten Maori-Sprache, die sich in den Liedern mit englischen Texten duelliert.

Ganz klar: Der Vergleich mit ROOTS (1996) liegt auf der Hand. Das Sepultura-Meisterwerk weist jedoch einen sehr viel stärkeren experimentellen Charakter auf. Den ganz großen Wahnsinn kriegt man von Alien Weaponry trotz der recht grotesken Grundvoraussetzung nicht präsentiert. Im Grunde klingt dieses Debüt so, als würde vor einem die Rugby-Union-Nationalmannschaft Neuseelands ihren berühmten Hakatanz aufführen und sich von Prong begleiten lassen. Ganz wichtig in dieser Groove-betonten Konstellation: der Sound – und der ist wirklich massiv.

Ein paar schnellere Nummern hätten es zugunsten einer dynamischeren Atmosphäre aber schon sein dürfen. Interessant wird sein, ob sich die melodischen Ansätze (vor allem auch im Gesang) durchsetzen können und Alien Weaponry einen noch alternativeren Anstrich verpassen. Bunte Mischung – noch nicht formvollendet, aber mit hohem Spannungspotenzial.

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Fear Factory: Cazares schließt Wiedervereinigung aus

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