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All Pigs Must Die HOSTAGE ANIMAL

Hardcore Punk, Southern Lord/Soulfood (10 Songs / VÖ: 27.10.)

6/ 7
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Ja, ja und nochmals ja! Nach vier Jahren Funkstille veröffentlicht die Hardcore Punk-Supergroup All Pigs Must Die endlich ihren dritten Langspieler HOSTAGE ANIMAL. Die Ausdrucksweise sei an dieser Stelle bitte entschuldigt, aber dieses Album ist die totale Zerfickung. Eigentlich sagt die Band um aktuelle und ehemalige Mitglieder von Converge, Bloodhorse, The Hope Conspiracy und Trap Them bereits alles, was man wissen muss, wenn sie ihr neuestes Release als Mischung aus Slayer und den frühen Morbid Angel, Nietzsche und Darwin, Pessimismus und Hass bezeichnet.

Schon der eröffnende Titel-Track lädt mit Ben Kollers Drum-Dauerfeuer, Gitarrenwänden und Kevin Bakers voller Abscheu herausgespuckten Lyrics dazu ein, den eigenen Kopf immer wieder energisch gegen die Wand zu schlagen. Das sludgig-groovende ‘Slave Morality’ und das sich stetig entschleunigende ‘End Without End’ bieten genau die Verschnaufpause, die man benötigt. Nie zeigte sich die Band abwechslungsreicher – in Sicherheit sollte man sich angesichts dieses Biests jedoch nie wähnen.

Spätestens in der zweiten Hälfte des Albums reißen All Pigs Must Die alle Genre-Schubladen aus ihren Verankerungen, schmeißen sie feierlich auf den Scheiterhaufen und laden dazu ein, bei diesem flammenden Inferno zuzuschauen. HOSTAGE ANIMAL ist zutiefst schwarz, fies und gottlos und folgt dem animalischen Instinkt zur Zerstörung. Dafür nimmt es sich ohne zu zögern alles aus Crust, Hard- und Grindcore, Sludge, Death- und Thrash Metal, was ihm gefällt. Das Ergebnis: der absolute Killer.

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