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Alpha Wolf A QUIET PLACE TO DIE

Metalcore , Sharptone/RTD (11 Songs / VÖ: 25.9.)

5.5/ 7
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Immer mehr Bands aus Australien bringen frischen Wind in die Metalcore-Szene. Dazu gehört auch das 2013 gegründete Quintett Alpha Wolf. Mit mächtig viel Schmackes haut die Band auch auf ihrem Zweitwerk A QUIET PLACE TO DIE in die tiefgestimmten Saiten und versetzt sogleich alles in Bewegung, was nicht niet- und nagelfest ist. Die starken Shouts kommen (anders als noch auf ihrem ersten Album) nun von Sänger Lochie Keogh. Auf Klargesang verzichtet die Truppe und spielt stattdessen lieber mit schrillen Klangeffekten, was stellenweise an Genre-Kollegen wie Northlane oder Crystal Lake erinnert.

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Sowohl textlich als auch klanglich strömen Verzweiflung und Wut aus jeder Pore dieses Albums, sodass man sich gedanklich selbst schnell in der leicht embryonalen Pose der beflügelten Person des Coverartworks befindet und mit zusammengefalteten Händen hinter dem Kopf versucht, die wüsten Gedanken zusammenzuhalten. Alpha Wolf wissen mit Klangspielereien – die ab und zu noch etwas bedachter Verwendung finden könnten – und groovenden Rhythmen Energie entstehen zu lassen. Ein bisschen Abwechslung bieten zudem die beiden melodischeren Nummern ‘don’t ask…’ und ‘bleed 4 you’.

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