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Anchorite REALM OF RUIN

Doom Metal  , Personal/Dawnbreed (8 Songs / VÖ: 1.8.)

4.5/ 7
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Anchorite schreiben das „Epic“ im Epic Doom Metal groß. Die riesigen Fußstapfen von Veteranen wie Candlemass, Solitude Aeternus oder Manilla Road kann die Band zwar nicht ausfüllen, setzt aber immerhin mehr nachhaltige Duftnoten als noch auf ihrem 2020er-Einstand FURTHER FROM ETERNITY. Spannende Arrangements zwingen selbst Gichtknie zum Mitwippen, und stets geschmackvolle Soli (‘Realm Of Ruin’) verkommen nie zu Machtdemonstrationen. Außerdem blickt das aus Mitgliedern von Void Moon, Forsaken oder Meridian bestehende Gefüge auch mal über den Epic Doom-Tellerrand hinaus. ‘Room In The Mirror’ rockt aufmüpfig nach vorne und betont traditionelle Heavy Metal-Wurzeln. Durch den Melancholienebel von ‘The Lighthouse Chronicles’ bahnen sich Leads, die My Dying Brides THE ANGEL AND THE DARK RIVER unvergesslich machten. ‘Devil On The Throne’ verteilt zwischen tonnenschweren Stoner-Riffs und beschwörenden (Mönchs-)Chören wiederum Audioslave-Zitate. Das mag sich auf dem Papier beißen, funktioniert aber prima. Nicht zuletzt, weil Leo Stivala mit seiner hellen Stimme überwiegend den epischen Schwerpunkt nährt, aber auch Gutturalspitzen setzt oder in Geoff Tate-Sphären vordringt. Im letzten Drittel geht REALM OF RUIN in schwächeren Stücken wie dem gespenstischen ‘No Vestige Of Light’ die Puste aus. Das dürften Anchorite angesichts ihrer zuvor demonstrierten Stärken aber noch in den Griff bekommen.

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