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Atlantean Kodex THE COURSE OF EMPIRE

Doom Metal  , Ván/Soulfood (10 Songs / VÖ: 13.9.)

5.5/ 7
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Satte sechs Jahre liegt das zweite Atlantean Kodex-Album THE WHITE GODDESS zurück – entsprechend hoch kochen die Erwartungen im schwermetallischen Underground, wo die Epic Metal-Band uneingeschränkten Kultstatus genießt. Kein Grund also, den Kurs, der sie zielstrebig zwischen alten Manowar, Bathory und Solstice entlangführt, zu ändern – sehr wohl aber, ihn zu verfeinern. Markus Becker singt kraftvoller und variabler denn je, was THE COURSE OF EMPIRE unmittelbar mitreißender macht. Noch mehr trägt dazu das gereifte Songwriting bei: Die Stücke wirken schlüssiger und kompakter, obwohl sich Atlantean Kodex nach wie vor gerne Zeit nehmen und selten unter acht Minuten ins Ziel gehen (wenngleich sie nur noch einmal die magische Zehn-Minuten-Grenze knacken).

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Mal fließen und mäandern die heavy Riffs, mal ­packen sie zu; immer regiert eine mythische und epische Atmosphäre – Faustball- und „Ohohoh“-Momente inklusive. Stark! Perfekt ist THE COURSE OF EMPIRE nicht (und will es vermutlich auch gar nicht sein); denn bei allem Verständnis für die Liebe zum handgemachten Klang: weniger dumpfer, transparenter und knackigerer Sound hätte dem Album nicht geschadet. Warum sich kleiner machen, als man ist? Aber das gerät zur Nebensache, wenn einen ‘A Secret Byzantium’, ‘Lion Of Chaldea’ und ‘He Who Walks Behind The Years’ in wohlige Gänsehaut kleiden.

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