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Avertat DEAD END LIFE

Death/Doom Metal, Lifeforce (6 Songs / VÖ: 29.5.)

4.5/ 7
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2024 verließ Mitbegründer ­Sebastian Görlach seine Band Décembre Noir. Nun kehrt er mit seinem neuen Projekt Avertat zurück. Der Gitarrist bleibt dem Death/Doom Metal treu, für sofort hörbare frische Akzente sorgt jedoch der an­sprechende Klargesang von Szeneneuling Enrico Langguth, der Görlachs tiefe Growls stimmig ergänzt. Auch davon abgesehen gelingt DEAD END LIFE bei grundsätz­-
licher Konzentration auf düstere Emotio­nen das Spiel mit Licht und Schatten: ‘Your Hate’ vereint schweres Schwelgen mit pointiert eingestreuten Black Metal-Riffs, ‘[7]’ beginnt mit Klavier und Streichern und entwickelt sich in der Folge zum wüsten Spektakel mit progressiven Noten, das an Disillusion erinnert. Das anfangs sperrige, später eingängige und mit einem gesprochenen Einspieler garnierte ‘Call To Death’ konzentriert sich auf harschen Gesang und will erschlossen werden, während sich der wieder abwechselnd intonierte Achtminüter ‘My Blood’ mit toller Gitarrenarbeit hervortut. Aus dem schwelenden Leid brechen Avertat mit dem schrammelnden, teils hymnischen ‘The Sea’ aus – hier offenbart die Band sogar unerwartetes Hit-Potenzial. Im erneut besprochenen ‘Last Request’ nimmt einen ein dominantes Riff an die Hand und geleitet durch komplexe Phasen. Ein überzeugender Einstand für Fans von gefühl- wie anspruchsvoller Düstermusik.

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