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Bad Wolves DEAR MONSTERS

Alternative Metal, Better Noise/Sony (12 Songs / VÖ: 29.10.)

5/ 7
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Mit ihrem dritten Album etabliert sich die noch immer frische US-Combo endgültig in der Szene. Andererseits: Newcomer waren Bad Wolves sowieso zu keinem Zeitpunkt. Wenn sich Musiker aus Devildriver, God Forbid oder In This Moment zusammentun und vom Five Finger Death Punch-Frontmann gemanagt werden, sind sie fast schon am Ziel, ehe sie losgelegt haben. Klar spielt also auch Vitamin B eine Rolle. Aber genauso wichtig ist das Wissen darüber, wie das Handwerk funktioniert, und das hat man DISOBEY und N.A.T.I.O.N. bereits angemerkt und wird von DEAR MONSTERS nur bestätigt. Das Besondere hierbei ist der eigenartige Mix aus neutralem Standard-Rock und einer entgegengesetzten Härte, die regelmäßig für Überraschungs­momente sorgt.

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Mit Standard – man kann es kaum anders benennen – ist etwa die Gesangslage von Daniel Laskiewicz gemeint, dessen Vorgänger Tommy Vext aus politischen Gründen entlassen wurde. Der Neuzugang macht einen guten Job, doch die Ähnlichkeiten zu Breaking Benjamin oder gar Nickelback, die es nun mal zigfach schon gibt, lassen sich nicht leugnen (‘Sacred Kiss’, ‘Wildfire’). Wie erwähnt, blockiert jedoch die enorme Wucht die Grenze zur Langeweile. Die für die radiotauglichen Melodien untypischen tiefen Gitarren, die plötzlichen Explosionen der Rhythmusfraktion sowie die teils doch wieder inbrünstigen Shouts von Laskiewicz (‘On The Case’) schleudern jede Beliebigkeit zurück ins Unberechenbare. Manchmal etwas spät – aber stets mit voller Überzeugung. Gute Band, gutes Album.

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