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Metal Hammer

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Beast In Black FROM HELL WITH LOVE

Power Metal, Nuclear Blast/Warner (11 Songs / VÖ: 8.2.)

3.5/ 7
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In zwei Dingen gebe ich dem Kollegen Gerber aus vollem Herzen recht: Klebrigster Achtziger-Einschlag und Disco-Drums höre ich auch mehr als genug auf diesem Album. Anton Kabanen hat Melodien im Blut, daran besteht kein Zweifel und erklärt auch die relativ hohe Wertung von 3,5 Punkten. Warum er sie allerdings in ein musikalisches Korsett zwängen muss, das bei seiner Geburt (Jahrgang 1987) schon längst zu Tode gedudelt worden war, weiß nur der Meister selbst.

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Auf FROM HELL WITH LOVE übertreibt es Kabanen eindeutig, wären da nicht ab und an Gitarren im Hintergrund zu vermuten, man würde auf eine hektische Variante von John „You’re The Voice“ Farnham oder Erasure tippen. Grundsätzlich sicher nichts Schlimmes, nur dann sollte die Band auch die Konsequenzen ziehen und auch die Verbindungen zur Metal-Szene kappen. Zumal Anton rein optisch eh eher an die junge Steffi Graf als an Dave Murray oder Glenn Tipton erinnert. Verdammt, eine Nummer wie ‘Die By The Blade’ hätten nicht mal die bedröhntesten Poser-Kapellen vom Sunset Strip mit der Kneifzange angefasst. Ohne Scherz! Zwingender wäre FROM HELL WITH LOVE nur noch mit Bonnie Tyler. Ersatzweise würden auch Nena oder Samantha Fox funktionieren.  

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Uada: Akustikalbum inklusive Nirvana-Cover

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