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Benthos FROM NOTHING

Progressive Metal, Insideout/Sony (12 Songs / VÖ: 11.4.)

4/ 7
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Um allen Missverständnissen vorzubeugen: Mainstream geht anders! Wer beim Begriff „Prog“ an Marillion oder Saga denkt, ist hier auf dem Irrweg. „Avantgardis­tisch“ trifft es auch nicht ganz, was sich auf dem neuen Album FROM NOTHING des Mailänder Quintetts Benthos abspielt, dagegen liegt man mit Attributen wie „anspruchsvoll“, „unkonventionell“ oder „gewagt“ vermutlich richtig. FROM NOTHING vermischt progressive Metal-Attitüden à la Haken oder Strapping Young Lad und rhythmisch komplexen Mathcore mit Einstreuungen aus Jazz-Rock und Fusion sowie allerlei elektronischen Spielereien.

Und während sich die Gitarristen Gabriele Papagni und Enrico Tripodi quer durch alle Genres riffen, bemüht sich Sänger Gabriele Landillo wenigstens zeitweise um Einhaltung des Reinheitsgebots, sprich: Zwischen ruppigen Instrumental-Passagen hält seine Stimme die Songs auf Kurs und den Zuhörer am Puls des Geschehens. Inhaltlich geht es um das Erbe der Menschheit und das, was uns frühere Generationen hinterlassen haben. Angesichts des Chaos, das derzeit überall auf unserem Planeten tobt, ist dieses bisweilen wütende Statement tatsächlich der passende Soundtrack.

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Zum Todestag: Vor zehn Jahren starb David Bowie

10. Januar 2016: David Bowie ist tot. Noch zwei Tage vorher hatte der Musiker BLACKSTAR veröffentlicht. Ein düsteres, okkultes Album, das genau das verkörperte, was ihm bevorstand.  Bowie und der Tod Bowie war mit der Endlichkeit vertraut. 1969 besang er in ‘Space Oddity’ das mysteriöse Verschwinden des fiktiven Astronauten Major Tom und zündete damit seine langlebige Karriere. 1973 ließ er seine berühmte Bühnenfigur Ziggy Stardust sterben. 1975 entrann er selbst nur knapp dem Drogentod in Los Angeles, und 2004 erlag er beinahe einem Herzinfarkt. Doch nie hatte der Künstler den Tod so deutlich besungen wie auf BLACKSTAR.  In den dazugehörigen…
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