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Black Swan PARALYZED

Hard Rock , Frontiers/OPEN (11 Songs / VÖ: 27.2.)

5/ 7
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Im Februar 2020 stand die Welt unter Schock. Einerseits, weil auf einmal die ganze Welt in den Lockdown abtauchte, andererseits, weil Robin McAuley mit dem Black Swan-Debüt völlig unerwartet sein stärkstes Album seit den glorreichen MSG-Tagen veröffentlichte. Ein Wurf, den die Truppe, der auch Dokken-Bassist Jeff Pilson und Winger-Gitarrist Rob Beach angehören, mit der Nachfolgeplatte nicht mehr einholen konnte. Das ändert sich nun mit PARALYZED, denn hier darf man wieder geschockt sein, wie gut diese Supergroup funktioniert. Das ist todeseingängiger Siebziger Jahre-Hard Rock galore, gemischt mit dem wuchtigen Stadion-Sound der Achtziger-Glam-Generation und gut gesetzten Griffen in die Heavy-Kiste. Das Organ des irischen Sängers ist zu einer großartigen Charakterstimme gereift, die melodisch-klar glänzen kann und dank der Jahre voller Belastung einen schönen raueren Klang dazugewonnen hat. Aber was sie erst richtig betont, ist das geniale Songwriting, das sie mit den Gitarren verschmelzen lässt. Die Riffs und Melodien gehen in die Gesangs-Passagen und Refrains über wie ein herzlicher Handschlag – und mehr als nur einmal wird man beim Hören von dem gewaltigen Sound einfach weg­geblasen. Und es gibt wirklich keinen schlechten Song: Ob der Siebziger-Riff-Rocker ‘Death Of Me’, bei dem man am liebsten in einem Muscle-Car die leere Landstraße langfetzen möchte, oder das epische, immer wieder einen draufsetzende ‘I’m Ready’ – PARALYZED ist für alle Beteiligten das vermutlich beste Album seit Jahrzehnten.

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