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Booze & Glory WHISKEY TANGO FOXTROT

Punk, Concrete Jungle/Edel (11 Songs / VÖ: 12.9.)

4.5/ 7
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Italien, Polen, Mexiko: Was klingt wie drei Viertel eines möglichen WM-Halb­finales 1986, stellt die Aufnahmeorte des neuen Booze & Glory-Albums WHISKEY TANGO FOXTROT dar, unter anderem dem geschuldet, dass mit Manny Anzaldo (Mad Sin, Resurex) an der Rhythmus­gitarre und Hervé Laurent (Deadline, Argy Bargy, The Filaments) am Bass zwei neue Band-Mitglieder am Start sind. Im Prinzip machen Booze & Glory da weiter, wo sie mit ihren letzten Veröffent­lichungen aufgehört haben – aber diesmal mit breiterer Brust und besserem Sound. Auch wenn das Quartett laut über die Straße singt, bleibt der Blick immer auch auf den Stadionboden gerichtet. Denn so sehr sich alles nach Rebellion und Pflasterstein anfühlt – am Ende geht’s um kollektives Mitgrölen, wenn halbkomatöse Festival-Meuten auf Bierbänken die Refrains von ‘Boys Will Be Boys’, ‘Rocky Road’ oder ‘Mad World’ mitgrölen. Und das funktioniert. Die Hooklines sitzen, die Chöre sind groß, der Dampf stimmt. Allerdings: Man hört sich auch ein wenig satt. Brüche und dynamische Spurwechsel sind nicht vorgesehen. WHISKEY ­TANGO FOXTROT ist eine ehrliche, gut gemachte Streetpunk-Platte, die den Gliedmaßen rhythmisch Beine macht und live bestens funktionieren dürfte.

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