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Brothers Of Metal FIMBULVINTER

Power Metal, AFM/Soulfood (13 Songs / VÖ: 1.11.)

5/ 7
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Wer bislang noch nie klanglichen Kontakt zu diesem schwedischen Oktett hatte, sollte sich vom Namen nicht verwirren lassen: Brothers Of Metal interpretieren ihren Lieblingsstil nicht wie Manowar, sondern verzieren Hammer und Amboss mit massig skandinavischen Melodiefolgen und feinen Klangbögen. Hier wird der Hörer nicht komplett vermöbelt, sondern eher wohltemperiert massiert. Selbst in den härteren Passagen lassen Brothers Of Metal immer ihre Liebe zur Harmonielehre einfließen. Und das zeigt durchaus Wirkung: Kompositorisch gibt es wenig zu bekritteln, wenngleich einige Passagen zu viel Pathos auftischen und dadurch etwas aufdringlich wirken. Brothers Of Metal sind immer dann am besten, wenn Frontfrau Ylva Eriksson ihre zwei Mikrokollegen hinter sich lässt und FIMBULVINTER dank ihrer ebenso ausdrucksstarken wie epischen Stimme eine gehörige Portion Symphonic Metal verpasst.

Das hat dann schon große Musical-Anleihen, rutscht aber aufgrund der satten Produktion nie in den Kitsch ab und erinnert in den besten Momenten an PIRATES II – ARMADA (2024) von Visions Of Atlantis. Das dritte Album FIMBULVINTER zeigt Brothers Of Metal von ihrer bislang besten Seite. Wer im Power Metal Abwechslung, gekonntes Songwriting und klassische schwedische Schule hören möchte, ist hier richtig.

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