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Chez Kane RECKLESS

Hard Rock , Frontiers/OPEN (10 Songs / VÖ: 27.3.)

5/ 7
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Das Einzige, was man der walisischstämmigen Britin vorwerfen kann, ist ihre mit jeden Album – und das nicht nur in den dazugehö­rigen Videos – einhergehende, fortschrei­tende visuelle (Über-)Sexualisierung. Ob es wirklich nötig ist, dass die Sängerin auf dem Artwork zu ihrem dritten Langspieler lederbehandschuht und mit Strapsen in einem Hauch von Tangabody posiert, wo­bei nicht mal – wie einst bei der Möchte­gernzeitreisenden Cher – eine Schlacht­schiff­besatzung johlender Matrosen in Sicht ist, sei dahingestellt. Rein musika­lisch ist die abermals von Crazy Lixx-Sänger und -Gründer Danny Rexon komponierte und produzierte astreine Achtziger AOR-/Pop Rock-Hommage indes erneut jeder Kritik erhaben. Die stimmliche Darbietung der Wiederholungs­täterin ist dabei so inbrünstig und authen­tisch in ihrer favorisierten Ära ver­wur­zelt, dass sie nicht mal ein Ausnahme­organ wie Robin Beck oder Jennifer Rush benötigt, um wieder auf ganzer Linie zu überzeugen. Rexons Songs tun ihr Übriges. Vom dezente Jim Steinman-Arrangement-Tendenzen offenbarenden Opener ‘Restless’ bis hin zum Aerobic-Workout-Finale ‘Bodyrock’ werden alle Register und natürlich abermals die bonus­gewinnbringende Saxofoneinsatz­karte gezogen. Dass der Über-Hit ‘Street Survivor’ wie eine Ehrerbietung an das von Desmond Child verantwortete 1991er-SAINTS AND SINNERS-Album von Namensvetter Kane Roberts (und das darauf befindliche Kompositionskleinod ‘Fighter’ im Besonderen) daherkommt, macht das Ganze umso schöner.

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Jay Buchanan: "Das ganze Stadion hatte Tränen in den Augen."

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