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CJ Ramone THE HOLY SPELL

Punk, Fat Wreck/Edel (12 Songs / VÖ: 10.5.)

3.5/ 7
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Seit einigen Jahren surft CJ Ramone, bürgerlich Christopher Joseph Ward, nun schon als Solokünstler auf der nicht ab­ebbenden Erfolgswelle der Ramones. Der Bassist, der von 1989 bis zur Auflösung 1996 mit Johnny & Co. auf der Bühne gestanden ist, setzt dabei auf traditionellen melodischen Punk Rock, der maßgeschneidert ist für die alteingesessenen Fans der Fast Four. Überraschungen sucht man selbsterklärend vergeblich, aber theoretisch geht das schon in Ordnung, denn unterhaltsam kann es ja trotzdem sein. Tatsächlich hat der mittlerweile 53-Jährige das Ramones-Talent für eingängige, energische Stücke geerbt, die sofort zum Mitsingen einladen.

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Dumm nur, dass man das Gefühl nicht los wird, dass einem auf THE HOLY SPELL mehrmals der gleiche Song (wenn auch ein guter) vorgesetzt wird. Auf textlicher Ebene geht es recht plump zu, aber ­wenigstens versucht CJ Ramone nicht, krampfhaft jugendlich rüberzukommen. Stattdessen setzt er sich mit den wichtigen Problemen seiner Altersgruppe auseinander, etwa den Arsch nicht mehr vom Sofa hochzubekommen und langsam zu verfetten (‘I’m Disappointed’). Kurzum: THE HOLY SPELL kann schon Spaß machen – man darf nur nicht zu viel darüber nachdenken.

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