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Cobra The Impaler KARMA COLLISION

Heavy Metal, Listenable/Edel (10 Songs / VÖ: 31.5.)

4.5/ 7
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KARMA ­COLLISION ist das zweite Studioalbum der belgischen Thrash’n’Prog-Metaller Cobra The Impaler, deren Debüt COLOSSAL GODS (2022) für ein vernehmbares Rauschen im Blätterwald gesorgt hat. Ähnlich wie bei Bands wie Gojira oder Mastodon findet man unter den zehn Songs der neuen Scheibe eine topmoderne Mixtur aus ruppigen Thrash Metal-Riffs, teils bitterbösen Growlings, teils melodischen Gesängen von Frontmann Manuel Remmerie und vielen progressiven Strukturen. Hinzu kommen dann und wann kurze zweistimmige Gitarren-Hooks und -Leads aus den Fingern von Hauptideengeber Tace DC und seinem Sideman James Falck, die an Iron Maiden erinnern und mit der dynamischen Bass/Drum-Grundsteinlegung eine enge Symbiose eingehen.

Vor allem die rhythmische Auskleidung des Cobra The Impaler-Sounds erinnert mitunter an Megadeth zu Zeiten von YOUTHANASIA (1994) oder CRYPTIC WRITINGS (1997), klingt in ihrer Gesamtheit aber zeitgemäßer und noch stiloffener. Sinnbildlich auch die Wortwahl, die hinter manch einem Song steckt: Die mit Abstand ­ruhigste Nummer nennt sich ‘Eye Of The Storm’, während „Schreihals“ Remmerie in ‘My Inferno’ tatsächlich ebendiesen Höllenritt vollzieht. Bemerkenswert!

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