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D-A-D SPEED OF DARKNESS

Hard Rock , AFM/Soulfood (14 Songs / VÖ: 4.10.)

3.5/ 7
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Disneyland After Dark ist nicht nur der ursprüngliche Band-Name und die Bedeutung des Kürzels ­D-A-D, sondern auch ein ziemlich treffender Vergleich für deren neues Album. Disneyland ist ein Ort, an dem man eine Menge Spaß haben kann. Aber nach Feierabend ist dort auch tote Hose – man kann zwar herumlatschen und sich die Attraktionen ansehen, Achterbahnfahren und Zuckerwatte sind jedoch nicht drin. Das fünf Jahre in Arbeit gewesene SPEED OF DARKNESS ist ähnlich: Die Grundzüge für ein spannendes, spaßiges Album sind vorhanden. Aber am Ende fehlen die großen Emotionen. Es gibt einige Songs, die griffige Gitarren-Parts vorweisen, eingängig sind und Laune machen. Die Dänen wissen dank ihrer 40-jährigen Karriere auch ziemlich gut, wo ihre Stärken liegen: in den langsamen, gefühlvolleren Stücken, nicht bei den härteren.

Da wäre zum einen ­‘Waiting Is The Way’, eine stramme Midtemponummer mit Alternative Rock-Atmosphäre, und das sehr klassisch rockige, schon in Aerosmith-Atmosphäre schwebende ‘God Prays To Man’. Eine perfekte Stimmung – guter, nicht zu beanspruchender Hard Rock mit cleveren Texten. Denn die augenzwinkernden, nah am Zeitgeist liegenden Lyrics haben die dänischen Lokalhelden nämlich
auch nach vier Jahrzehnten immer noch ­ziemlich drauf. Doch bei den härteren Akzenten hakt es ein wenig. Auf voller Länge fehlt der Platte leider einfach etwas der Adrenalin-Kick.

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