Kritik zu Dawn Of Disease ASCENSION GATE

Dawn Of Disease ASCENSION GATE

Melodic Death, Napalm/Universal (10 Songs / VÖ: 11.08.)

5/ 7
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Manche Bands befürworten den Doppelschlag: Wie ihre ersten beiden Alben (2011 und 2012) lassen die Niedersachsen Dawn Of Disease auch WORSHIP THE GRAVE (2016) und ASCENSION GATE direkt aufeinanderfolgen. Personell bleibt sich das Quintett treu, und auch musikalisch setzen die Melodic-Deather erneut auf bekannte Tugenden aus dem Old School-Schwedentodbereich, arbeiten jedoch mit noch mehr Melodie:

Die ultratiefen, gerne in einer Lage bleibenden Growls kommen schön aggressiv daher und räumen wendungsreichen Riffs, doomigen Passagen und einzelnen atmosphärischen Intermezzi Raum zur Gestaltung ein: Wo das mächtige ‘Perimortal’ beim Riffing an Amon Amarth erinnert, punkten der großartige, eindringliche Stampfer ‘Leprous Thoughts’ sowie das stürmische ‘Akephalos’ mit abwechslungsreichen Rhythmen. ‘Ascension Gate’ und ‘Fleshless Journey’ kommen dagegen doomig bedrückend daher, lassen den Hörer aber mitnicken.

Überhaupt liegt Dawn Of Disease der Spannungsaufbau: Oft beginnen ihre Songs tieftönend-zögerlich und reifen im Verlauf zu packenden Gewächsen heran, die dem Hörer in den Nacken fahren und Nachhall garantieren (‘The Growing Emptiness’). Mit dem Neunminüter ‘Mundus Inversus’ bekräftigen Dawn Of Disease schließlich ein letztes Mal, wie melancholisch Hass klingen kann.

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