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Death Dealer REIGN OF STEEL

Power Metal, Massacre/Soulfood (10 Songs / VÖ: 30.1.)

3.5/ 7
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Mit der Stilbezeichnung sollte man vorsichtig um­gehen – wer auf REIGN OF STEEL episch wuchernde Auswüchse erwartet, wird schnell rasiert – denn auf diesem Album regiert wuchtiger Heavy Metal im Stil von Judas Priest (bei dem Schweinsgalopp von ‘Bloodbath’ schliddern wir geradewegs in den Thrash-Bereich). Auch die Intonation und Prägnanz der Worte erinnern an Rob Halford, dazu gesellt sich in den Höhepunkten die entrückte Höhe von Mercyful Fate und King ­Diamond. Über die technischen Fähig­keiten der Protagonisten muss man ohnehin nicht viele Worte verlieren: Frontman Sean Peck (unter anderem Cage), die Gitarristen Ross „The Boss“ (unter anderem Manowar) und Stu ­Marshall (unter anderem Night Legion), Bassist Mike LePond (Symphony X) sowie Drummer Steve Bolognese (Miracoli – nein, ein Scherz: unter anderem Into Eternity) stehen für höchste Metal-
Weihen. Warum trotz dieser aussichtsreichen Konstellation letztlich nichts zum Ziel führt? Weil ich gar nicht fassen kann, wie viele Riff-Großchancen nicht zum großen Hit verwertet werden. Weil es unbegreiflich ist, wie man an so vielen Vorlagen vorbeirasen kann, nur um seine technischen Fähigkeiten auszuweiden. Weil es an zu vielen Stellen rasant, aber nicht prägnant ist. Klarer Höhepunkt von REIGN OF STEEL sind die Instrumental-Passagen – die sollte man sich wirklich in jedem Lied reinziehen. Ansonsten: viel Wille, wenig Ertrag.

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Olympia: Italienischer Metal-Sänger gewinnt Medaille

Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo hat es ein Metal-Musiker aufs Podium geschafft. Und zwar handelt es sich dabei um den italienischen Skifahrer Dominik Paris, der beim Abfahrtsrennen am Samstag, den 7. Februar 2026 den dritten Platz errungen und damit die Bronze-Medaille gewonnen hat. Der 36-Jährige hat damit bei seiner mittlerweile fünften Olympia-Teilnahme zum ersten Mal Edelmetall geholt. Medaillen-Premiere Neben Paris fuhr sein Mannschaftskollege Giovanni Franzoni auf den zweiten Platz, Gold sicherte sich der Schweizer Franjo von Allmen. "Es ist ein wunderschöner, schwerer Berg", gab Dominik im Gespräch mit dem Midland Reporter Telegram zu Protokoll. "Es ist großartig,…
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