Death Lens machen Punk Rock mit Migrationshintergrund, und darauf sind die Kalifornier definitiv stolz. Auf ihrem neuen Album WHAT’S LEFT NOW? stellt die Gruppe ihre lateinamerikanischen Wurzeln selbstbewusst zur Schau: Statt mit klassischem Punk-Geballer grüßt das Intro ‘Monolith’ mit spanischem Gesang und traditionell hispanischen Melodien. Doch die dynamische Energie, für die Death Lens mittlerweile bekannt sind, lässt nicht lange auf sich warten. ‘Power’ und ‘Out Of My Skin’ heizen die Stimmung ordentlich an, bevor es mit ‘Waiting To Know’ etwas emotionaler wird – nicht zuletzt dank eines gelungenen Gastauftritts von Militarie Gun-Frontmann Ian Shelton. Insgesamt wirken die Kalifornier auf ihrem fünften Album etwas bedachter als gewöhnlich. Zwei Jahre Tourneealltag und ein Besetzungswechsel haben ihre Spuren an Death Lens hinterlassen, doch das Endergebnis kann sich sehen lassen. WHAT’S LEFT NOW? klingt erwachsen, reflektiert und haut trotzdem ordentlich auf die Fresse – das ist Punk mit Gehirn.
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