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Deep Purple =1

Hard Rock , Ear/Edel (13 Songs / VÖ: 19.7.)

6/ 7
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Seitdem die britische Hard Rock-Instanz Bob Ezrin (Alice Cooper, Pink Floyd) als Produzent für sich entdeckt hat – und das ist nun schon über zehn Jahre her – gerät jedes neue Album (und das gilt selbst für die aus der Pandemienot geborene Coversong-Platte TURNING TO CRIME) zu einem Spätwerk­triumph. Ihr 23. Studioergebnis =1 setzt diesem Lauf jedoch noch einen drauf. Nach Steve Morses Rückzug und intensiver Live-Schule brilliert hierauf erstmalig der irische Gitarrist Simon McBride an den sechs Saiten und verhilft mit seinem energetischen Spiel und Input den schon früh zu Recht in Stein gemeißelten Classic Rock-Veteranen zu neuen Höhenflügen.

Mit beachtlicher melodischer Finesse und einem noch mal maximierten Eingängigkeitsfaktor präsentieren Deep Purple ein Füllhorn fantastischer und nuancierter Songs, die einer von Pop über Hard Rock und Blues bis Prog Rock reichenden stilistischen Bandbreite frönen. Dazu gibt Sänger Ian Gillan noch offensichtlicher als sonst den großen Geschichtenerzähler, dessen lyrisches Geschick (genauso wie überhaupt der gesamte vigile Vibe der Platte) zuweilen an die Klasse gemahnt, die Blue Öyster Cult zuletzt mit THE SYMBOL REMAINS (2020) an den Tag gelegt haben.

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Lacuna Coil hatten bessere Startbedingungen als heute üblich

In den vergangenen Jahr(-zehnt-)en hat sich das Musikgeschäft stark gewandelt. Die italienische Gothic Metal-Größe Lacuna Coil kann das am eigenen Leib erfahren. Die Band existiert inzwischen seit beinahe 30 Jahren. Sänger Andrea Ferro blickte kürzlich zurück auf die Anfänge – und stellte fest, dass die Startbedingungen damals deutlich einfacher waren, als sie es heute sind. Aller Anfang ist...? „Es ging alles sehr schrittweise voran. Wir hatten das Glück, in einer Zeit aufzuwachsen, in der Bands sich noch entwickeln konnten. Man erwartete nicht, mit einem einzigen Album – zack! – durchzustarten“, erinnert sich Ferro im Interview mit dem australischen Magazin Heavy.…
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