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Thy Art Is Murder Hate

Deathcore, Nuclear Blast/Warner 10 Songs / 36:53 Min. / VÖ: 29.3.

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Auf ihrer ersten Europatournee mit War From A Harlots Mouth und As Blood Runs Black hinterließen Thy Art Is Murder 2012 eine Schneise der Verwüstung. Auch mit ihrem zweiten Album ziehen die Deathcoreler metertiefe Scheitel. Nicht, weil die Australier das Genre um neue Dimensionen erweiterten oder gar neu erfänden – sondern vielmehr, weil sie bekannte Stilmittel höchst effektiv zusammenschrauben. Anders ausgedrückt: Wo andere Blastbeats, Breakdowns und Brüllgesang wahl- wie lieblos zu Blindgängern aneinanderklatschen, explodiert ein Gros der zehn HATE-Songs auf Anhieb mitten im gegnerischen Gesicht.

Hüllen Thy Art Is Murder ihre Granaten in apokalyptische Rahmen mit Nile-Signatur (‘Immolation’ und ‘Dead Sun’, Letzteres mit War From A Harlots Mouth-Sänger Nico Webers) oder Djent-Schatten (‘Shadow Of Eternal Sin’), segnet auch schon mal eine ganze Armee das Zeitliche. Hauptverantwortlich für die hohe, teils Whitechapel-Niveau erreichende Trefferquote zeichnen neben effizienten Arrangements allen voran Trommeltier Lee Stantons präzise Unmenschlichkeit und Chris „CJ“ McMahons abgrundtief röhrende Pferdelunge der Marke „Angeborenes Frühstücksbrötchen im Hals“. Prädikat: mörderisch gut!


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