Toggle menu

Metal Hammer

Search

Defences SHADOWLIGHT

Alternative Metal, Long Branch/SPV (10 Songs / VÖ: 8.11.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Mal verliert man, mal gewinnen die anderen. Selbstgesteckte Ziele nicht zu erreichen und das eigene Potenzial nicht auszuschöpfen, fühlt sich in den seltensten Fällen gut an, klang aber bislang nie besser! Denn die 2013 gegründete britische Alternative Metal-Combo Defences thematisiert auf ihrer dritten Platte SHADOWLIGHT genau das: Die Akzeptanz der eigenen inneren Finsternis und den Umgang mit Selbstzweifeln und Enttäuschungen. Das Quintett aus Hertfordshire, angeführt von Frontfrau Cherry Duesbury, schafft es, persönliche Kämpfe in atmosphärisch-druckvollen Sound-Landschaften zu verarbeiten. Der Opener ‘The Curse’ setzt düstere Akzente mit harten Riffs und einer kraftvollen Kombination aus Growls und Klargesang, während Songs wie ‘Gold In The Dark’ oder ‘Perish’ mit treibenden Beats und jeder Menge Bass experimentieren.

Unaufgeregtere Stücke wie ‘Inspirit’ und der Titel-Track bringen die emotionale Tiefe des Albums zur Geltung. Mit progressiven Elementen, eindrucksvoller Instrumentation und dem harmonischen gesanglichen Zusammenspiel von Duesbury und Keyboarder William Young gelingt es der Band, sowohl alte Fans zu begeistern als auch neue Hörer zu überraschen. SHADOWLIGHT ist ein mutiger Schritt nach vorne und ein kniffliger Balance-Akt zwischen Härte und Gefühl.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Mayhem: Lang lebe der Tod

Das komplette Interview mit Attila Csihar und Necrobutcher von Mayhem findet ihr in der METAL HAMMER-Februarausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Attila und Necrobutcher, das Thema Tod begleitet Mayhem seit den Anfängen: gewalttätig und Gore-lastig (DEATHCRUSH, 1987), satanisch und okkult (DE MYSTERIIS DOM SATHANAS, 1994), kriegerisch (GRAND DECLARATION OF WAR, 2000), philosophisch (CHIMERA, 2004) oder introspektiv (ORDO AD CHAO, 2007). Kann LITURGY OF DEATH als Zusammenfassung dieser Perspektiven verstanden werden? Attila Csihar: In gewisser Weise schon. Necrobutcher: Mayhem hatten im Lauf ihrer ­Karriere unterschiedliche…
Weiterlesen
Zur Startseite