Toggle menu

Metal Hammer

Search

Demon Head THROUGH HOLES SHINE THE STARS

Okkult-Rock, Nuclear Blast/Warner (8 Songs / VÖ: 20.9.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Mit ihrem fünften Werk tauchen die Dänen wieder tief in die düsteren Gewässer des Doom-, Stoner- und Sludge Rock. Das Ergebnis: Acht Songs, die mit der Liebe zum Okkulten in den vergangenen fünf Jahren entstanden und in Studios von Kopenhagen bis an die Westküste Irlands aufgenommen wurden. Dass die zu kreierende Stimmung bei Demon Head an erster Stelle steht und Konventionen zweitrangig sind, ändert sich auch auf THROUGH HOLES SHINE THE STARS nicht. Wer also schon immer mal einer Opferung beiwohnen wollte – im musikalisch übertragenen Sinn ­na­türlich –, darf beim Opener ‘The ­Chalice’ neugierig lauschen: Atypische Beats und verworrene Instrumentation gepaart mit befremdlichen Gesangs-Parts. Gruselpotenzial, das sich wie ein kühler Schauer im Nacken durch die gesamte Platte zieht. ‘Wildfire’ und ‘Deeper Blades’ spielen mit mystischen, theatralischen Elementen, wobei die wech­s­elnden Rhythmen und verzerrten Gitarren eine surreale Atmosphäre erzeugen.

‘Draw Down The Sky’ galoppiert mit nahezu Power Metal-artigem Flair davon, während ‘Every Flatworm’ mit düsteren Riffs und sehnsuchtsvollem Gesang punktet, bevor ‘This Vessel Is Willing’ die Platte mit einem markanten, verschrobenen Finale abschließt. THROUGH HOLES SHINE THE STARS will nicht gefallen, sondern gibt sich gewollt unrund und ist dabei seltsam eingängig. Dämonischer Heavy Metal, angereichert mit gruseligen Chören und folkloristischen Elementen, der nicht nur treue Fans begeistern, sondern auch neue Hörer in seinen Bann ziehen kann.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Thin Lizzy: 50 Jahre JAILBREAK

Wenn eine Band mit dem Rücken zur Wand steht, entstehen manchmal die Platten, die alles verändern. Genau so war es 1976 bei Thin Lizzy. JAILBREAK, das sechste Album der irischen Rock-Giganten, feiert sein 50. Jubiläum - und bis heute klingt der Knall nach, der die Band aus einer stagnierenden Karriere schoss und ihr internationalen Ruhm verschaffte. Ultimatum vom Label, zwei Flops im Gepäck Nach den kommerziellen Bauchlandungen von NIGHTLIFE (1974) und FIGHTING (1975) war die Stimmung bei Thin Lizzy angespannt. Ihr Label Vertigo Records stellte ein knallhartes Ultimatum: Noch ein Album - und wenn das nicht zündet, war’s das. Zwar…
Weiterlesen
Zur Startseite