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Devildriver STRIKE AND KILL

Groove Metal, Napalm (13 Songs / VÖ: 10.7.)

5/ 7
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Wenn Metal-Alben mit Packungsbeilagen zu Risiken und Nebenwirkungen versehen werden müssten, stünde hier: „Kann heftiges Headbangen und üble Gesichtsverzerrungen auslösen“. Die kalifornische Groove Metal-Formation Devildriver geht mit hämmernden Blastbeats und rasanten Gitarrensoli bereits im Opener ‘Dig Your Own Grave’ direkt auf die Zwölf. Das Wechselspiel aus thrashiger Geschwindigkeit, schweren Grooves und trotz aller Härte eingängigen, melodischen Refrains verleiht den Songs eine natürliche Dynamik, ohne dabei kalkuliert oder generisch zu wirken. Wer bis zu ‘Sanctified In Scars’ – das mit seinem stampfenden Rhythmus und Dez Fafaras aggressivem Sprechgesang ein wenig an Slipknots ‘Psychosocial’ erinnert – noch nicht überzeugt ist, wird sich spätestens am Ende des Titel-Tracks nicht mehr ­gegen gewisse Gesichts- und Nacken­zuckungen wehren können: Der Frontmann spuckt seine brutalen Vocals befehlsartig über einen fiesen, langsamen Breakdown, der akuten Stank-Face-Alarm auslöst. ‘Ride Or Die’ liefert pure Moshpit-Energie samt Mitgröl-Refrain, während das Intro von ‘Summoning Shadows’ mit Akustikgitarren und ruhigem Gesang die emotionalere Seite der Band zeigt. Auch wenn Devildriver das Rad nicht neu erfinden, bietet STRIKE AND KILL viele überzeugende Momente, die in Kombination mit der durchweg hohen Energie und dem schlagkräftigen Sound großen Spaß machen.

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