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Dezperadoz CALL OF THE WILD

Western-Metal, Drakkar/Soulfood (13 Songs / VÖ: 5.5.)

4/ 7
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Der Westen ruft: Onkel Tom-Gitarrist Alex Kraft und seine beiden Kumpanen Bassist Alex Weigand sowie Drummer Jochen Rautenstrauch reiten wieder! Diesmal hat sich das Trio den legendären Billy The Kid als Dreh- und Angelpunkt ausgesucht. So zeichnen Dezperadoz in ihren vorliegenden Stücken das Leben des Revolverhelden nach, dem wahrscheinlich zum Verhängnis wurde, dass er sich im Lincoln-County-Rinderkrieg für eine Seite entschieden und in diesem Zug bei mehreren Schießereien mitgemischt hat. Wahrscheinlich.

Kraft und Co. gelingt es auf ihrem mittlerweile fünften Studioalbum erneut, ihren eigenen Stil zu festigen, ohne dabei beliebig zu klingen. Nach dem stimmungsvollen Instrumental ‘W.H. Bonney’ werden bei Western-Hard Rock-Brechern wie ‘Hell & Back’, ‘Call Of The Wild’ oder ‘Silver City Shuffle’ erst einmal Verzerrung, Schlagzahl und Volumen aufgedreht. In Anschluss versprüht ‘600 Miles (The Escape)’ zunächst bestes ‘Wanted Dead Or Alive’-Feeling à la Bon Jovi, nur um dann doch kraftvoll sowie lautstark nach vorne zu grooven, und im gemütlichen ‘All The Long Way Home’ ein Höchstmaß an Prärie-Flair zu erschaffen.

All das und mehr ziehen Dezperadoz mit der nötigen Räudigkeit und ohne Hochglanzpolierung durch, wie man sie bei The BossHoss befürchten muss. Fazit: Alles richtig gemacht!

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