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Die Apokalyptischen Reiter WILDE KINDER

Alternative Metal, Nuclear Blast/RTD (10 Songs / VÖ: 22.4.)

5.5/ 7
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Fuchs, Ady, Volk-Man und Sir G. sind ohne Zweifel ein Haufen wilder Kinder, die mit ihrer grenzenlosen und unbändigen Experimentierfreude alles niederbrennen – und Schutt und Asche hinterlassen. Ausschließlich in musikalischer Hinsicht, versteht sich. So glüht der auf DER ROTE REITER (2017) wieder angefachte Kern der frühen Band-Jahre – auch dank des eingeschobenen Jam-Ventils THE DIVINE HORSEMEN (2021) – ebenso auf Studioalbum Nummer zwölf stark weiter. Der für Die Apokalyptischen Reiter typische Mix aus Riff-Walze, Rammstein und hymnischem Refrain funktioniert immer (‘Volle Kraft’, ‘Ich bin ein Mensch’). Inhaltlich singt und rockt das Quartett gegen Verzweiflung und Verzagtheit an (‘Alles ist gut’, ‘Nur frohen Mutes’, ‘Blau’), weswegen WILDE KINDER gut als Corona-Album durchgeht.

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Das bedeutet jedoch nicht, dass der untragbare Zustand der Welt nicht aufs Äußerste angeprangert werden kann (‘Der Eisenhans’, ‘Euer Gott ist der Tod’). Letzteres Stück wird überdies von Ex-Deadlock-Chanteuse Sabine Scherer veredelt. Obgleich das DER ROTE REITER-Niveau nicht ganz erreicht wird, bleiben die Reiter verlässlich wandelbar, verlässlich zupackend sowie schlicht und einfach verlässlich.

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