Kritik zu Dimmu Borgir EONIAN

Dimmu Borgir EONIAN

Symphonic Metal, Nuclear Blast/Warner (10 Songs / VÖ: 4.5.)

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Endlich erübrigt sich die Frage, ob das überhaupt noch Black Metal ist. Nein, ist es nicht. Was mit Keyboard und Klargesang als Genre-Revolution begann, ist über die Jahre zu etwas kaum Fassbarem angewachsen (Kritiker möchten sagen: angeschwollen). Mit EONIAN sind Dimmu Borgir endgültig im Symphonic Metal angekommen, den sie natürlich mit schwarzheimernden Elementen anreichern. Seien es die klirrenden und krachenden Gitarren, die tackernden Drums, aus den vergangenen Alben bekannte Industrial-Sounds und natürlich die satanischen Verse im knurrend-keifenden Gesang von Shagrath.

Ob dieser bei kommenden Live-Auftritten wohl während der ausufernden Chor-Passagen fleißig die Lippen mitbewegt oder direkt minutenlang die Bühne räumt? Wir werden es erleben! Denn sehen und hören möchte man das, was die Norweger hiermit gezaubert haben, fraglos. Da werden kalte, repetitive Riffs, die an Satyricons NOW, DIABOLICAL erinnern, mit cineastischen Orchester-Arrangements, unheilvollen Chören und schmeichelnden Melodien verquickt (‘Aetheric’) oder Tribal-Rhythmen neben beschwörerische Doom- und rasende Black Metal-Passagen gesetzt (‘Council Of Wolves And Snakes’).

Das groovend anrollende ‘Lightbringer’ nimmt ausgerechnet während seines rasenden Höhepunkts die eingängigsten Züge an. Es ist eine Symphonie der sich gegenseitig bedingenden Gegensätze, sodass selbst über weite Teile traditionell-unterkühlter (Melodic) Black Metal der Dissection-Schule wie in ‘The Empyrean Phoenix’ oder ‘Archaic Correspondence’ (inklusive unwirklichem Industrial-Flirt) nicht ohne Streicher und Chor auskommt. Dabei steht der Song oft hinter dem Klang zurück, was eine gewisse Einarbeitungszeit und sowieso Affinität zu Symphonischem voraussetzt. Dimmu Borgir klingen in dieser Form oft mehr nach satanischem Soundtrack als nach Metal-Band – und fesseln damit enorm.

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