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Dream Theater A VIEW FROM THE TOP OF THE WORLD

Progressive Metal, Insideout/Sony (7 Songs / VÖ: 22.10.)

5.5/ 7
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Nachdem es sich Gitarrist John Petrucci (zusammen mit Stammtontech­niker James „Jimmy T“ Meslin auf dem Sozius) nun schon seit einigen Platten im Produzentensessel bequem gemacht hat, konnte die Band mit dem fertiggestellten Ausbau ihres eigenen Studiohauptquartiers (perfektes Pandemie-Timing!) den professionellen DIY-Ansatz nun bis in die letzte Kon­sequenz perfektionieren. Dabei sind sieben Songs in 70 Minuten auch für Prog-Größen wie Dream Theater eine Ansage. Erstmals mit einem Mix und Mastering von Andy Sneap versehen, tönt A VIEW FROM THE TOP OF THE WORLD klanglich entsprechend kraftstrotzend aus den Kopfhörern. Doch wie ist es um die Qualität der Songs bestimmt? Abgesehen von dem eröffnenden ‘The Alien’, welches zu lange irrlichtert und erst zum Ende – und dann auch noch zu kurz – zum Chorus-Potte kommt (und damit kein allzu glücklich gewähltes Albumgeleit darstellt), gibt es auf A VIEW FROM THE TOP OF THE WORLD etliche entschädigende Momente und Aussichten.

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Schon ‘Answering The Call’ stimmt eingängig versöhnlich, während das Doppel aus ‘Invisible Monster’ und ‘Sleeping Giant’ atmosphärisch und kompositorisch exzellente Arbeit verrichtet. Der heimliche Höhepunkt indes ist ‘Transcending Time’: Ein recht­schaffenes Rush-Fest sowie Tasteninstrumentalistenrausch in einem, wie man es sich schöner und erhabener nicht wünschen könnte. Fans von filmischer Epik, dynamischer Score-Sinfonik und Heldensoli dürften indes im formidablen zwanzig­minütigen Titel-Track-Abschluss vollends auf ihre Kosten kommen.

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