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Einherjer LIFEBLOOD

Black Metal, By Norse (8 Songs / VÖ: 19.6.)

4.5/ 7
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Seit ihrer Wiederkehr 2008 (und NORRØN von 2011) läuft es für die Norweger gut. Auf ihrem neunten Studioalbum (die Debütneufassung von 2016 nicht mitgezählt) zeigen sich die seit 2020 konstant besetzten Wikinger um Vokalist/Gitarrist Frode Glesnes und Schlagzeuger/Keyboarder Gerhard ­Storesund von einer sehr melodischen Seite, die ihre bärbeißige Black Metal-Basis teils stark in den Hintergrund drängt. Dem tollen Einstieg ‘Bloodborn’ gelingt ein gekonnter Spagat zwischen schrammelnder Härte und Männerchören, ‘At The Threshold’ punktet indes mit traditionellen, Maiden-artigen Gitarrenmelodien nebst Solo. Experimenteller klingen das teils klar intonierte, mit Synthesizer ausgestattete ‘Gone’ und das gedrosselte ‘Malstrøm’ mit seinen orientalischen Melodien und klirrenden Schlägen. Dass danach auch ‘Dei Så Ser’ und ‘Arr For Arr’ langsamer ausfallen, raubt LIFEBLOOD viel Schwung – umso wuchtiger schlägt das flottere wie schwärzere ‘Saltworn Runes’ ein. Das Werk endet mit dem salbungsvollen Neunminüter ‘The Eternal North’, zu dem man mitwinkende Arme beim Konzertende vor sich sieht. Unterm Strich eignet sich der 50-Minüter eher zur inneren Einkehr beim Runenschnitzen als zum Aufstacheln vor einer großen Schlacht. Dies muss jedoch nichts Schlechtes sein.

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Sonata Arctica: 25 Jahre SILENCE

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