Downfall Of Gaia gehen einmal mehr dorthin, wo es wehtut. ATROPHY ist das vierte Album der Band aus Berlin, Hamburg und New York, und setzt ihrem Schaffen zumindest vorläufig die Krone auf.
Dass sie ein Talent für mäandernde, sich windende Song-Strukturen und weitläufige Klanglandschaften jenseits der Grenzen von Crust, Black Metal und Postcore besitzen, haben die vier Herren bereits in der Vergangenheit ausreichend bewiesen. Wenn Dominik Goncalves Dos Reis das ruhige Intro des Openers ‘Brood’ mit einem markerschütternden Schrei durchfährt und der Blastbeat einsetzt, ist bereits klar, dass in Sachen Dynamik, Laut-Leise-Kontrastierung und klanglicher Intensität wieder einmal Meisterarbeit geleistet wurde.
Mehr denn je treten in diesem Zusammenhang auch Post Metal-Klänge in den Vordergrund und tragen ihren Teil dazu bei, dass ATROPHY vom mitreißenden Riffing in ‘Woe’ bis hin zum sphärischen Instrumental ‘Ephemerol II’ immer wieder aufs Neue begeistern kann. Ganz groß!
ÄHNLICHE KRITIKEN
Bagman
Beyond Good And Evil: 20th Anniversary
WarioWare: Get It Together! (Nintendo Switch)
Wario ist zurück - und hat mit ‘WarioWare: Get It Together!’ eine ganze Wagenladung an neuen, witzigen Mikrospielen im Gepäck.
ÄHNLICHE ARTIKEL
Die 500 besten Metal-Alben (39): Exodus BONDED BY BLOOD
BONDED BY BLOOD ist das wichtigste Album der Bay Area Thrash-Legende Exodus.
Die 500 besten Metal-Alben (72): Dimmu Borgir ENTHRONE DARKNESS TRIUMPHANT
Dimmu Borgirs früher Höhepunkt, der sie zu einer der wichtigsten Bands des Melodic Black Metal machte.
Master Of Puppets: Track By Track des Metallica-Meisterwerks (Teil 1)
Das einflussreiche Metallica-Album MASTER OF PUPPETS wird 40 Jahre alt. Lest hier den ersten Teil unseres Track By Track-Reviews!
