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Eisregen ABART

Dark Metal, Massacre/Soulfood (7 Songs / VÖ: 16.8.)

5/ 7
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Eisregen bleiben Eisregen bleiben Eisregen. Und sie finden auch nach bald 30 Jahren verkommener Exis­tenz immer noch ganz hervorragende Namen für ihre Schlachtfeste: ABART heißt die 17. Platte der thüringischen Meister der Geschmacklosigkeit. Prächtig. In Formfleisch gepresst ist das wie immer von den beiden Überzeugungstätern M. Roth und Yantit, diesmal verstärkt durch Markus Stock am rumorenden Bass, der die Platte auch produziert hat. Mit viel Lust am Grotesken, Metzelmythen und kaltem Fleisch, ihrem unerreichten Händchen für FSK 18-Metal und makabrer Schönheit gehen Eisregen den Nachfolger zu ihrem Top Ten-Album GRENZGÄNGER an. Schon beeindruckend, mit welcher Hartnäckigkeit und Hingabe man sich seit 1995 fest im deutschen Metal-Treiben eingenistet hat: Nie auf Trends gesetzt, immer auf Kritiker gepfiffen, einfach weitergesuhlt in ihrem blutigen Sumpf zwischen Dark Metal, obszönem Rock und Black Metal.

‘Lebendköder’ erinnert beispielsweise angenehm nostalgisch an den Klassiker ‘Herzblut’, und auch sonst reißt ­ABART munter Referenzen aus dem Band-eigenen Leichnam. Dieser hat sich in den letzten drei Jahrzehnten natürlich reichlich aufgebläht, verbreitet aber noch immer auf dieselbe morbide Weise seinen Pestgeruch. Wer den jetzt noch nicht mag, wird auch mit ABART kein Fan der Band; alle anderen freuen sich derweil über ‘Die Rückkehr der Elektro Hexe’, die irrsinnige Fortsetzung ihres größten Hits. Krank, ganz schön krank, das alles. Aber krank gut.

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