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EISREGEN Fleischfilm

Dark Metal, Massacre/Soulfood (11 Songs / VÖ: 5.5.)

3/ 7
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Oh nein, Thüringens Superpoeten machen einen auf Fabio Frizzi – jenen italienischen Komponisten, der für die Filmmusik von Gruselklassikern wie ‘Ein Zombie hing am Glockenseil’ oder ‘Die Schreckensinsel der Zombies’ zuständig war und auch mit den Prog-Göttern von Goblin zusammen­arbeitete, die ihrerseits wiederum bevorzugt die Streifen von Dario ­Argento (‘Suspiria’, ‘Phenomena’) mit der passenden Musik unterlegten.

Im Fall von Eisregen bedeutet die Liaison mit der italienischen Horrorwelt der Siebziger- und Achtziger Jahre, dass sie ihre übersichtlich spannenden Kompositionen einfach mit ein paar gruseligen Keyboard-Klängen und schrägen Synthies überziehen, und fertig ist das Konzept. An den Texten mussten die Jungs nichts groß ändern, diese orientierten sich ja schon immer an Tod und Teufel. Im Gegensatz zu den erwähnten Kultfilmen aus dem Land der selbst aufbackenden Pizza fehlt es FLEISCHFILM jedoch an einer ganz wichtigen Zutat: nämlich augenzwinkerndem Charme.

Dafür rauben einem unglaublich stümperhaft arrangierte Nummern wie ‘Jenseits der Dunkelheit’ (jeder Schüler-Band würde man die Ohren lang ziehen) oder ‘Nahe der Friedhofsmauer’ (eher verhaltensgestörter Flamingo als Flamenco) den letzten Nerv. Und was die „Verbeugung“ vor dem Italo-Western, namentlich ‘Satan der Rache’, angeht: Ennio Morricone würde im Grab rotieren, wenn er denn schon tot wäre.

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Die Metal-Alben der Woche vom 13.03. mit Wolf, David Reece, Gotthard u.a.

Wolf Die vier haben sich für FEEDING THE MACHINE knapp sechs Jahre Zeit gelassen und dabei an ihrer Besetzung geschraubt; das Kernkompetenz-Team um Ausnahmesänger Niklas „Viper“ Stålvind und Gitarrist Simon Johansson hält die Zügel aber weiterhin straff in der Hand und zeigt sich eine Dreiviertelstunde lang in bestechender Form. Das komplette Review findet ihr hier. https://www.youtube.com/watch?v=B2GumvKt58w David Reece Der Mann scheint zu wissen, in welchen Kreisen er ankommt – dafür spricht auch sein aktuelles Projekt unter eigenem Namen, für das er sich mit dem einstigen U.D.O.-Gitarristen Andy Susemil zusammengetan hat. Eine effektive Kombination. Warum das so ist, könnt ihr hier…
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