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Stairway To Violet INVICTUS

Cinematic Rock, No Cut (15 Songs / VÖ: 29.5.)

5/ 7
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Das Debütalbum der Formation rund um den als Schauspieler bekannten Béla Klentze lässt sich vor allem mit einem Wort zusammen­fassen: episch. Bereits der titelgebende Opener ‘Invictus’ könnte problemlos als Soundtrack für einen Blockbuster dienen und baut dramatische Spannung auf. Auch danach kommt keine Langeweile auf: Die Songs verbinden unterschiedlichste Genre-Einflüsse, münden jedoch stets in eingängige, hymnische Refrains – besonders eindrucks­voll in ‘Come Spirit Come’ zu hören. ‘Love, Death And Pixie Dust’ weckt mit seinen Techno-Beats und dem Mitsing-Refrain Assoziationen an eine sanftere Version neuerer Electric Callboy-Werke. Der ­emotionale Song ‘Paranoia’ bleibt mit grooviger Strophe und mitreißendem Refrain sofort im Ohr und überrascht mit souligen Gast-Vocals. Im Kontrast dazu präsentiert sich ‘It Thrills It Kills’ mit sägenden Riffs und druckvollen Drums als härtester Track des Albums. Gesellschafts­kritische Töne schlägt ‘Unholy Wars’ an, das religiös motivierte Gewalt thematisiert und mit eindringlichen Screams die Wut darüber greifbar macht. Mit einer Piano-Cover-Version von ‘In The Shadows’ (The Rasmus) sowie einer reduzierten Variante von ‘Come Spirit Come’ klingt das Album schließlich auf einer ruhigen Note aus. INVICTUS ist insgesamt ein starkes Debüt, das insbesondere durch seine eingängigen Melodien besticht.

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