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Ellende ELLENBOGENGESELLSCHAFT

Black Metal, AOP/Soulfood (8 Songs / VÖ: 30.9.)

5/ 7
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Black Metal mit deutschsprachigen Texten läuft leider allzu häufig Gefahr, zur peinlichen, gefühlsduseligen Melancholieorgie zu verkommen. Umso schöner ist es, wenn die Macher keine klischeehafte Schleimspur legen, auf der sie drohen, auszurutschen. Nach dem ruhig dahinplätschernden Intro ‘Ich bin’ spitzt sich ELLENBOGENGESELLSCHAFT mit ‘Unsterblich’ zu einer tobenden Black Metal-Raserei zu. Ellende schlagen wild um sich. Zwischen schwarzem Krächzen und Blastbeats finden sich zuweilen ungewohnt harmonische Gitarren-Parts mit ‘Hand aufs Herz’, oder auch eine bekümmert-anmutige Klavieruntermalung in ‘Someday’. Mit seinem Einmannprojekt beweist Mastermind Lukas Gosch wieder einmal eindrucksvoll, aus welch finsterem Holz er geschnitzt ist. ELLENBOGENGESELLSCHAFT strahlt pure Melancholie aus, schwenkt von bestialischen Black Metal-Stürmen zu postigen Friedensklängen und atmosphärisch-emotionalen Momenten.

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Die Mischung geht erstaunlich gut auf. Auf ELLENBOGENGESELLSCHAFT vertonen Ellende triste Lyrik im Post Black Metal-Gewand – ein depressiver Strudel, der mit seiner geballten Emotionalität alles in die düsteren Abgründe reißt. Das ist – angesichts ihrer Landsmänner Harakiri For The Sky und Karg – vielleicht keine innovative Meisterleistung, aber definitiv eine ansprechende Zusammenführung des vielschichtigen Könnens der Österreicher.

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