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Esoterica ETHER METAL

Alternative Rock, Year Of The Rat (11 Songs / VÖ: 19.9.)

5/ 7
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Mit einem Gruppen­namen, der eher eine frontfrauengeführte flämische Symphonic Metal-Band mit einem Etsy-Shop für New Age-Artikel als Zweiterwerb suggeriert, ist es kein Wunder, dass sich das schon seit 2004 aktive britische Sextett vor über einer Dekade zwischenzeitlich wie vorüber­gehend in ESO umbenannt hatte. Seit dem letzten Werk IN DREAMS vor fünf Jahren jedoch wieder unter altem Banner firmierend, präsentiert die Truppe, die in ihren Anfangstagen in durchaus passender Paarung die UK-Vorband für HIM stellte, ihren fünften Studiogang ETHER METAL. Und diesen kann man analog zur Love Metal-Genre-Erfindung der Finnen eben­falls ganz gut als eigene Stilbeschrei­bung werten. So wird mit schwarz-sphärischen Gothic-Elementen genauso viel gespielt wie mit geschmeidigen Pop-Versatzstücken oder dezenter Electronica und sorgt die Stimme von Tobias Keast für ein entmaterialisiertes Ambiente mit vergleichbarem, wenn auch eher in höheren Registern angesiedeltem Ville Valo-Schmelz. Darüber hinaus teilen sich Esoterica, den ursprünglichen Tool- und A Perfect Circle-Referenzen mittlerweile entwachsen, den Hang zur filmisch motivierten Grandezza mitsamt der nötigen Keyboard-Orchester-Dramatik mit anderen, modernen UK-Prog-Gewächsen. Bahnbrechend neuartig ist das alles zwar keineswegs, aber gut ein Vierteljahrhundert nach der großen Heartagram-Herrschaft heutzutage schon wieder erfrischend.

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Dominik Paris: Die liebsten Metal-Alben des Ski-Olympioniken

Der Italiener Dominik Paris ist kein Unbekannter im internationalen Skizirkus. In seiner gesamtem Karriere hat der Südtiroler zusammengenommen 24 Weltcup-Rennen und eine Super-G-Weltmeisterschaft (2019) gewonnen. Kürzlich hat es für den 36-Jährigen nun auch zum ersten Mal mit einer olympischen Medaille geklappt. Bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo hat es der Metal-Musiker aufs Podium geschafft: Beim Abfahrtsrennen am Samstag, den 7. Februar 2026 hat der Skirennfahrer den dritten Platz errungen und damit die Bronze-Medaille gewonnen. METAL HAMMER hatte den Wintersportler schon zuvor auf dem Schirm: In unserem Jubiläumsheft (Juli 2024) hatten wir den Skifahrer bereits gefeatured. Und zwar ließen…
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