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Fucked Up ONE DAY

Hardcore , Merge/Cargo (10 Songs / VÖ: 27.1.)

5/ 7
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Wer auf ONE DAY diejenigen Fucked Up sucht, die 2008 ein MTV Live-Badezimmer zerlegten, wird sie nicht finden. Statt nach Zerstörung klingt das sechste Album nach gesittetem Tanzen und setzt damit die Band-Entwicklung fort. Zehn Songs legen die Musiker vor, und diese sind in sich rund, wenn auch nicht so hardcore, wie es der Genre-Name verspricht. Mit ‘Found’ liefern sie einen Song, der ein bisschen nach dem aktuellen Pop-Punk-Hype klingt, nur mit härteren Vocals von Seiten Damien Abrahams; danach erinnert die Melodie von ‘I Think I Might Be Weird’ an Nirvana. Es ist kein Abkupfern, sondern mehr Anknüpfen an Dinge, mit denen bereits andere Künstler Menschen berührt haben. Aus diesem Grund geht ONE DAY wohl auch so gut ins Ohr, lässt einen schnell mitwippen – häufig allerdings zu ähnlichen Songs. Doch wie schlimm ist das, wenn das Album einer bewussten Linie folgt? Hin und wieder wird das Konzept schließlich aufgebrochen, setzen Fucked Up bewusst Akzente.

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Überzeugend sind gesprochene Passagen in ‘Lords Of Kensington’ und klare Background-Stimmen im Titel-Track. Ebenfalls schön gesetzt sind das balladenartige ‘Cicada’ sowie der Schlussakzent ‘Roar’, der einen kneipenhaften, aber sympathischen Rausschmeißercharakter hat. Gemein ist den Songs, dass sie britisch klingen – wie die Kanadier das fertigbringen, ist schleierhaft. So oder so, Fucked Up präsentieren sich mit ONE DAY eingängig. Zwar ist es nicht schlecht, zur Musik summend mit dem Kopf zu nicken, doch Fans energetischeren Hardcores oder gar der Haudrauf-Metal-Fraktion werden diesem Album nur wenig abgewinnen können.

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