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FULL OF HELL Trumpeting Ecstasy

Grindcore, Profound Lore/Soulfood (11 Songs / VÖ: 5.5.)

6/ 7
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Es wird doch nie langweilig zu sehen, was den im besten Sinne kranken Hirnen dieses Vierers aus Maryland entspringt. Seit 2011 erweitern, verwischen und sprengen Full Of Hell mit ihren Alben, etwa FULL OF HELL & MERZBOW mit ebenjenem japanischen Noise-Künstler und ONE DAY YOU WILL ACHE LIKE I ACHE mit dem Sludge-Duo The Body, immer weiter die Grenzen dessen, was Hardcore, Death Metal und Grindcore können und dürfen.

Unter diesem Gesichtspunkt ist ihr fünftes Werk TRUMPETING ECSTASY fast schon klassisch. Konnte man sich früher nie gewiss sein, was nach dem nächsten  Riff oder Growl wartet, knüppelt sich TRUMPETING ECSTASY, unterbrochen von wenigen Samples und sludgigen Parts, zuverlässig durch die Gehörgänge. Dieser elf Songs und 24 Minuten lange Exzess aus Blastbeats, Gequieke, Grunzen, Gekeife und technischem Riffing ver­schmilzt unter dem vorherrschenden Druck zu einem soliden Brocken Hass, mit dem die Band alles kaputthaut, was im Weg steht.

Ganz ohne Überraschungen lassen uns Full Of Hell jedoch nicht zurück: So haucht im Titel-Track erst die kanadische Singer/Songwriterin Nicole Dollanganger über raue Distortion-Sounds, bevor die Band mit ‘At The Cauldron’s Bottom’ zum Abschluss noch ein sechsminütiges Death-Epos auftischt, das seinesgleichen sucht. Es scheint fast so, als hätten Full Of Hell aus all ihren Experimenten wieder die Essenz gewonnen, den Kern eines maximal brutalen, herausfordernden Sounds. Das Ergebnis dieses Unterfangens sollte man sich nicht entgehen lassen.

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