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Future Palace DISTORTION

Post Hardcore, Arising Empire/Edel (11 Songs / VÖ: 6.9.)

5/ 7
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Zu oft schöpfen Core-Bands aus dem inzwischen zu einer eintönigen Suppe verrührten immergleichen Topf von Elementen. Auch Future Palace haben Teile davon in das gemischt, was sie nun als DISTORTION servieren – den Wechsel aus klarem und harschem Gesang kennt man ebenso wie die auf Breakdowns hinarbeitenden Riffs. Doch die zwischen Post Hardcore und Metalcore wabernden Berliner bedienen sich zusätzlich an anderen Zutatenschränken. Da wäre vorrangig die mühelos überzeugende Stimme von Sängerin Maria Lessing – kratzig in den Growls und lieblich im Klargesang. Dazu gesellt sich das Gespür der Band für Mitsing-Refrains. Der Opener ‘Uncontrolled’ macht es vor und bewegt Hörende dazu, dabeizubleiben, wird allerdings im Folgenden mehrfach überboten. ‘Malphas’ bietet einen tollen Chorus und Headbang-Potenzial, ‘Dreamstate’ wiederholt den Effekt auf düstere Weise.

Mit seinem dritten Album DISTORTION weiß das Trio zu überraschen. Die elektroni­schen Achtziger-Anleihen in ‘Decarabia’ sind fast schon experimentell, und die Rap-Nähe hier und da verpasst zusätzlich frischen Schliff. Als Flaggschiff steht ‘The Echoes Of Disparity’, bei dem Lessing in schöner Symbiose mit As Everything Unfolds-Frontfrau Charlie Rolfe steht und die beiden somit die Relevanz des Themas Geschlechtergleichheit eindrucksvoll vermitteln können.

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Kingdom Come: Vergebliche Versuche, James Kottak zu helfen

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