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Hämatom BESTIE DER FREIHEIT

Modern Metal, Columbia/Sony (15 Songs / VÖ: 26.1.)

5/ 7
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Mit ihrem letzten Album WIR SIND GOTT (2016) und Platz fünf in Deutschland feierten die Franken Hämatom ihren bislang größten Erfolg. Mit dem Mix aus gewissem Onkelz-Pathos, Hosen-Süffigkeit und modernem NDH-Biss scheinen sie den Zeitgeist der deutschen Rock-Hörer zu treffen. Auch BESTIE DER FREIHEIT beißt sich direkt fest, überzeugt mit schmissigen Passagen, metallischen Momenten und textlicher Galligkeit. Letztere wird im Vergleich zu den Vorgängeralben stimmlich sehr viel geschmeidiger vorgetragen. Das ist eine begrüßenswerte Entwicklung, zumal Frontmann Nord immer noch genügend Gift verströmt.

Allgemein präsentiert dieses Album die mit Abstand beste Produktion der Band-Geschichte: Die Instrumente dürfen frei atmen, in den harten Momenten jedoch die Box aus den Angeln heben. In der flexiblen Stilanlange finden sich aber auch kleinere Makel: ‘Mein Leben – meine Regeln’ ist leider viel zu nah an Five Finger Death Punch, die Neue Deutsche Härte von ‘Mörder’ wirkt antiquiert, und das quietschfidele Keyboard dürfte in einigen Passagen generell mal innehalten. Am besten (und originellsten) sind Hämatom, wenn sie rocken, authentisch ihre Gefühlswelten vortragen und den Hörer in ihren Kosmos einsaugen. Weniger wäre bei dieser Band manchmal noch mehr.

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