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Haken FAUNA

Progressive Metal, Insideout/Sony (9 Songs / VÖ: 3.3.)

4.5/ 7
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Nach 15 Jahren in der durchaus kommoden Rolle als eine der größten britischen Prog Metal-Nachwuchshoffnungen müssen Haken mittlerweile hohe Erwartungen erfüllen und dementsprechend abliefern. Sänger Ross Jennings und seine fünf Band-Mitglieder wissen dies und bemühen sich nach Leibeskräften, eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, um die durch sechs Studioalben selbst aufgelegte Messlatte diesmal ebenfalls zu erreichen – und möglichst sogar zu übertreffen. Wohl auch deshalb klingt FAUNA noch vielschichtiger als die bisherigen Veröffentlichungen, aber irgendwie ein wenig verkopfter. Das macht sich nicht nur an Ray Hearnes Drumming sowie der rhythmischen Komplexität der neun Songs fest, sondern auch am hymnischen Gesang, der wie gewohnt eine Vielzahl kleiner Widerhaken und eigenwilliger Besonderheiten aufweist.

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Nicht zu vergessen die durchweg robusten Gitarren sowie die futuristisch-bedrohlichen und bisweilen avantgardistischen Keyboard-Sounds des nach 14 Jahren zurückgekehrten Pete Jones. Bestes Beispiel: Im längs­ten Track der Scheibe, einem elfminütigen Epos namens ‘Elephants Never Forget’, dehnen Haken ihr zugeteiltes Genre abermals aus, streuen Elemente ein, die an Queen oder Devin Townsend erinnern, und verlangen ihren Zuhörern volle Konzentration ab. Beeindruckend, aber zeitweise auch etwas anstrengend!

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