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HELL IS US

Action-Adventure, Rogue Factor/Nacon

5.5/ 7
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Bereits vor Veröffentlichung hatte Entwickler Rogue Factor ‘Hell Is Us’ als ungewöhnlich angekündigt: Es sollte die Spieler stärker fordern als gängige AAA-Titel, so der Creative Director Jonathan Jacques-Belletête. Das Versprechen wurde eingelöst – wenn auch nicht ohne kleinere Ungelenkheiten. Als Protagonist Rêmi, ein abtrünniger Friedenswächter, sucht man nach seinen Eltern in dem fiktiven Hadea, einem Land, das vom Bürgerkrieg zerrissen und von einer Seuche gezeichnet ist. Was einst eine blühende Heimat war, ist nun ein postapokalyptisches Ödland, bevölkert von den unheimlichen Hollow Walkern. Die Welt gibt nur wenig Hilfestellung – keine Karte, keine blinkenden Symbole. Alles ist auf eigene Entdeckung ausgelegt. Informationen erhält man ausschließlich über Gespräche mit NPCs, deren Hinweise den Weg zum Ziel weisen.

Diese Inszenierung wirkt ambitioniert, aber nicht völlig neuartig. Schon ‘Gothic 2’ (2002) oder ‘Baldur’s Gate 3’ (2023) verzichteten darauf, ohne dass dies als besonderes Feature inszeniert wurde. Dennoch gelingt es ‘Hell Is Us’ meisterhaft, Immersion und Herausforderung miteinander zu verbinden. Jede Begegnung, jeder Schritt durch Hadea vermittelt das Gefühl, Teil einer lebendigen, gefährlichen Welt zu sein. Die erhoffte Offenbarung bleibt aus, doch Rogue Factor liefert ein Action-Adventure, das nicht nur visuell beeindruckt, sondern auch erzählerisch fesselt. Wer sich auf die Welt einlässt, erlebt ein Spiel, das seinen Anspruch ernst nimmt und gleichzeitig unterhält.

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Metal im TV: Paleface Swiss, Stick To Your Guns und Static Dress

Als kleines Trostpflaster für den nahenden Montag gibt es im Westdeutschen Rundfunk (WDR) mal wieder ein mitreißendes Konzert (in drei Teilen) zu genießen. Sonntag nacht bringen Paleface Swiss, Stick To Your Guns und Static Dress die Satelliten zum Beben, mit Aufnahmen eines brandaktuellen Konzerts aus Oberhausen vom 29. Januar 2026. Nichts für Zartbesaitete Um 00:40 Uhr rocken in umgekehrter Reihenfolge Headliner Paleface Swiss zuerst. Der WDR schreibt dazu: "Brutale Riffs, tief gestimmte Bässe und der ständige Wechsel zwischen High-Speed-Drumming und Breakdowns, ergänzt durch den passenden Übergang zwischen Growls und Klargesang: Der intensive Sound von Paleface Swiss ist so gar nichts…
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