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Ignite IGNITE

Hardcore , Century Media/Sony (11 Songs / VÖ: 25.3.)

5/ 7
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Wer behauptet, dass der (mitunter streitbare) Frontmann Zoltán Téglás Ignite nicht fehlen würde, flunkert. Hätten wir das mal klargestellt. Was ebenso stimmt: Ignite haben mit dessen Nachfolger Eli Santana einen echten Glücksgriff getan. Der Neuzugang (vormals Holy Grail und Huntress) passt stimmlich perfekt zum Klangbild, selbst wenn ihm in manchen Phasen das Gift und die Galle seines Vorgängers abgehen. Das ändert aber nichts daran, dass IGNITE ein ganzes Arsenal abwechslungsreicher und stimmungsvoller Lieder aus dem melodischen Hardcore- und Punk-Bereich offeriert, die gerne auch mal mit melodischem Rock flirten. In diesem Geflecht aus Hochgeschwindigkeits-Passagen, direkter Ansprache und melodiös bestimmten Klangbildern machen Ignite auch ohne ihr einstiges Aushängeschild eine hervorragende Figur.

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Nein – IGNITE reicht nicht an die Großtat namens OUR DARKEST DAYS (2006) heran, doch nach dem Abgang von Téglás musste man sich eher Sorgen machen, dass das gesamte Gerüst zusammenbricht. Davon kann hier aber nicht mal im Ansatz die Rede sein: Der Fuß wippt, der Meniskus fordert den Pogo ein, und die Stimmbänder krakeelen. Süffig, packend, Ignite.

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