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I’ll Be Damned CULTURE

Groove Metal, Target/SPV (9 Songs / VÖ: 25.11.)

5/ 7
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Autsch! Wer nicht aufpasst, verbrennt sich an der neuen Platte von I’ll Be Damned ruckzuck die Ohren. Aber das soll bei Weitem nicht das Einzige sein, das zu brennen beginnt, wenn wir zu den Southern Rock-Riffs in ‘Hell Come (Take Me Now)’ den texanischen Whisky auspacken und der Rachen gleichermaßen in Mitleidenschaft gezogen wird. Ob leidschaffend und leidenschaftlich – beide Bezeichnungen treffen auf die Performance des dänischen Exports in CULTURE zu. Dreckige Riffs mit rhythmischen Aufgeregtheiten wie in ‘Primal Fear’ lassen Hörer den legeren Groove am eigenen Leib nachspüren. Hauptverantwortlich dafür ist insbesondere Sänger Stig Gamborg, dessen Wandelbarkeit es einfach nicht anders zulässt, als sich technisch auszuprobieren und diverse Spielarten zu bedienen, wie sich am Power Fry-lastigen Opener ‘FuckYouMoney’ und dem Doom-artigen Abschluss in ‘Forever, Right’ zeigt.

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Der zuletzt genannte Track beginnt lethargisch und düster, bis Gamborg seine in die Knie zwingende Bruststimme auspackt und so viel gefühlvolle Hüllenlosigkeit hineingibt, dass man sich fragt, ob man überhaupt dazu imstande ist, so viel Leidenschaft zu empfangen, wie von diesem Output ausgeht. Überrumpelt und entsetzt stellt man letztlich fest: „Wie, der Achtminüter ist schon vorbei?“ I’ll Be Damned haben sich in CULTURE auf den persönlichen Feinschliff konzentriert und ihren Typus fernab stilistischer Idole wie D-A-D weiterentwickelt.

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