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Metal Hammer

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Jesus Chrüsler Supercar LÜCIFER

Death Rock, Dr. Music/Edel (11 Songs / VÖ: 24.5.)

5.5/ 7
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Es gibt signifikante Gitarren-Sounds, bei denen stellt es dir direkt sämtliche Haare am Körper auf. Die Erinnerungen kochen hoch, das Adrenalin quillt, die Leber verformt sich angesichts der Erinnerungen an wilde und feucht-fröhliche Metal-Nächte zur Pommesgabel. Kurzum: Jedes Mal, wenn auf LÜCIFER die Gitarrensaiten angeschlagen werden, schießen mir Entombed und WOLVERINE BLUES (1993) oder vor allem TO RIDE, SHOOT STRAIGHT AND SPEAK THE TRUTH (1997) ins Hirn. Die Riffs brutzeln wie Lava, der dicke Beat gibt dem Rappen von Gevatter Tod ordentlich die Sporen, und die Stimme klingt wie ein Rülps aus der Hölle – zusammengefasst: Das dritte Album des Stockholmer Trios feuert aus allen Rohren der groovenden Unterwelt.

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LÜCIFER tönt weder formschön noch voll­endet, sondern wirkt eher wie ein eruptiver Gedanke, der schnell erlischt, sich aber schmerzend einbrennt. Ja, es gibt Ecken und Kanten, Punkte, an denen man sich aufregt, weil Jesus Chrüsler Supercar nicht den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen, sondern Abkürzungen wählen, die untertourig angefahren werden müssen. Aber insgesamt macht dieser Höllenritt unglaublich viel Laune. So – und jetzt höre ich mich erst mal durch die komplette Entombed-Diskografie.

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Im Pit bei: The Gems

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