Lange angekündigt, ist IN VERSES endlich fertig. Doch kann die Platte den Erfolg des Vorgängers ASYMMETRY (2013) toppen? Zumindest haben Sänger Ian Kenny und seine vier australischen Kollegen nichts an Intensität, Entschlossenheit und Konsequenz eingebüßt. Auch IN VERSES ist ultrafett produziert, lässt Gitarren, Bass und Drums einen permanenten Kampf mit- und gegeneinander austragen, ohne dabei den roten Faden des Songwritings zu vernachlässigen. Vor allem rhythmisch geht es in den zehn Songs wunderbar vielseitig, komplex und raffiniert zu, angetrieben vom fabelhaften Schlagzeuger Steve Judd, der jede Möglichkeit nutzt, um kleine „Gemeinheiten“ in sein Spiel einzubauen. Davon profitiert das gesamte neue Album und erstaunlicherweise auch Kenny, dessen langgezogene Melodien ohne Judd möglicherweise weniger eindrucksvoll klingen würden. So aber passt alles!
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