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KEN Mode LOVED

Noise Rock, Season Of Mist/Soulfood (9 Songs / VÖ: 31.8.)

5/ 7
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Wem sich beim Begriff „Saxofon“ schon die Haare zu Berge stellen, der darf sich hier gleich ausklinken. Danke für die Aufmerksamkeit, tschö! Wer seinen Hardcore/Noise Rock jedoch abenteuerlich und unkonventionell mag, sollte bei LOVED aufhorchen. KEN Mode entfesseln mit ihrem neuesten Album nämlich ein wahres Biest, das im Geist mit Grenzgängern wie Converge oder The Dillinger Escape Plan verwandt ist, sich dabei aber etwas eingängiger durch die Gehörgänge knüppelt. Zwischendurch dudelt eben ab und zu, gerne auch dissonant-verstörend, das Saxofon, glücklicherweise aber nie so nervig und penetrant wie bei den Norwegern Shining.

Die Wut tropft dem kanadischen Trio schwarz aus jeder Pore. Es kratzt, es beißt, es sträubt sich, doch trotz aller Experimente an der Gitarre und jedem mit noch so viel Abscheu herausgekotztem Wort verliert LOVED nie seinen Groove und animiert somit zu heftigem Mitnicken. Für nervöse Zuckungen der unangenehmen Art sorgt jedoch das teilweise unerträglich trocken und hallend abgemischte Schlagzeug (‘The Illusion Of Dignity’), das so klingt, als ob jemand im Studio einen Teppich ausklopft. Aber, wer weiß: Vielleicht ist auch das ein kalkulierter Teil der musikalischen Grenzerfahrung.

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Udo Dirkschneider äußert sich zu Handy-Nutzung auf Konzerten

Es ist ein leidiges Thema: Da sichert man sich beim Konzert der Lieblings-Band einen großartigen Platz. Sobald aber die Lichter gedimmt werden, schießen die Handys in die Höhe und man sieht vor lauter Bildschirmen nichts mehr. In einem Interview mit Jaqueline Souza von Heavy Metal On Line teilt Udo Dirkschneider seine Perspektive als Musiker. Handy-Verbot? Er reflektiert: "Was soll man denn dagegen tun? Manchmal verstehe ich nicht, warum Leute ihr Handy für zwei Stunden in die Luft halten. Genießt doch die Show! Aber manche Bands, haben schon Lösungsansätze. Ich war vor Monaten auf einem Ghost-Konzert in Deutschland, und da waren…
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