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Kevin Richard Russell CIRCVS MAXIMVS

Autobiografie, www.kevinrichardrussell.de (512 Seiten / VÖ: 26.10.)

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Mit dieser Biografie öffnet Kevin Russell für den Normalbürger die Tür in eine andere Welt: häusliche Gewalt, Alkohol, Drogen, Schlägereien, Rechtsextremismus, zersplitterndes Glas, zerschmetterte Zähne, Messer, Blut, Tod und Teufel, Herzstillstand, Pisse, Kotze, Kacke, Unfallflucht, Heilung und Vergebung. Man wird als Leser von CIRCVS MAXIMVS förmlich eingesogen, das Unfassbare wird hier gesagt und geschrieben, wobei Russell einen angenehm lockeren, selbstironischen und versöhnlichen Ton wählt. Im Grunde liest sich das Ganze fast wie ein Hörbuch, weil der Onkelz-Frontmann schreibt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.

Flankiert werden die Geschichten aus der Parallelwelt von historischen Brücken, welche der Autor ebenso detailliert beschreibt wie seine Erfahrungen in düstersten Drogensphären. Bezüglich der Authentizität, der reichen Palette von Emotionen und der ebenso wuchtigen wie wertigen sowie stark bebilderten Aufmachung ist CIRCVS MAXIMVS eine der gewaltigsten (phasenweise auch gewalttätigsten) Biografien, die ich je gelesen habe. Oder, um im Kontext zu bleiben: richtig harter Stoff.

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Editorial METAL HAMMER 02/2026

Liebe Metalheads, erneut geht einer der Großen. Oft streitbar, aber immer verlässlich; nicht ganz oben, aber gerade deshalb von einem Kultgefolge gefeiert – und für manch einen Headbanger gar die bodenständigere und damit bessere Alternative zu Metallica: Dave Mustaine und Megadeth werden der Szene fehlen. Immerhin: Der Gitarrist und Sänger entscheidet sich aus freien Stücken, seine Band würdevoll zu beenden. Und er geht, natürlich, nicht ohne einen Knall. Zwar gibt sich der streitbare Rotschopf im Interview versöhnlich, doch schwingt zwischen den Zeilen immer wieder die alte Grantigkeit gegen die Welt und Metallica durch. Für unsere Titelgeschichte lässt uns der 64-Jährige…
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